Twitter – Kommunikation in 140 Zeichen 2


Twitter-LogoSeit März 2006 ist Twitter öffentlich verfügbar und die Seite hatte laut TechCrunch im Juni 2009 alleine aus den USA 20 Millionen Besucher. Wie funktioniert Twitter? Das Motto lautet: “What are you doing?”. Nachdem man sich registriert und einen Account angelegt hat, kann man über sein Nutzerkonto Textnachrichten mit einer Länge von maximal 140 Zeichen veröffentlichen. Das sind also 20 Zeichen weniger als es der SMS-Standard vorsieht.

The Story (so far) of Twitter (manolith.com)

The Story (so far) of Twitter (manolith.com)

Für die Twitter-Einträge gibt es so genannte “Follower” (engl. to Follow = folgen), das sind die Leser (oder Abonnenten) der Beiträge. Die Beiträge werden als „Tweets“ (englisch to tweet = zwitschern) oder „Updates“ bezeichnet. Auf der persönlichen Twitter-Startseite stehen zeitlich absteigend (wie bei Blogs) alle Einträge der Personen, dessen “Follower” man ist, denen man also folgt. Nachrichten über Twitter zu schreiben wird umgangsprachlich als “twittern” bezeichnet.

An erweiterten Optionen gibt es z.B. noch die Möglichkeit, eine “DirectMessage” zu schreiben. Das ist einfach eine private Nachricht, die wie eine E-Mail auch nicht öffentlich ist und nur an einen bestimmten Twitter-Adressaten geht. Außerdem können über den Service twitpic Bilder eingebunden werden. Es lassen sich auch verschiedene Erweiterungen verwenden, wie z.B. das Anzeigen des Standortes per Google Maps. Durch Verwendung der API (Programmierschnittstelle) kann Twitter in andere Web-Anwendungen integriert werden. Zum Weitergeben von Links werden Kurzadressen benutzt, die auf die lange Version der Internetadresse weiterleiten. Diese Kurz-URL-Dienste heißen z.B. tinyURL oder noch kürzer tr.im (Welt-Artikel mit Anbieter-Links). Die Verwendung von Kurz-URLs birgt jedoch auch gewisse Risiken, da nicht aus Ihnen ersichtlich ist, wohin sie führen. Das Ziel kann ein unseriöser Server sein oder es werden sogar unerwünschte Aktionen ausgeführt, wie z.B. das Löschen eines Foren-Kontos. Abhilfe können Firefox-Erweiterungen wie LongURL Mobile Expander oder Long URL Please schaffen, welche die Zieladresse in einem MouseOver-Fenster zeigen oder die Kurzadresse durch die Originaladresse ersetzen.

Weitere Erklärungen und Videos

Im Frage-Antwort-Stil gibt es einen Blog-Artikel bei Freiheitsfreund. Für youTube-Freunde hier der Link zu einer 2minütigen deutschen Twitter-Erklärung. Eine textbasierte Twitter-Anleitung gibt es bei hau-tu.de. Wer nicht direkt selbst ausprobieren mag, oder vorher einen näheren Eindruck gewinnen möchte, der kann sich auch eine Schritt für Schritt Anleitung als Video ansehen. —> Schritt für Schritt Video – Teil 1 Schritt für Schritt Video – Teil 2

Twitter in Plain English (commoncraft): [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ddO9idmax0o[/youtube]

Es gibt natürlich auch viele weiterführende Links zu Twitter, hier eine Auswahl:

Fittkau & Maaß: Twitter – Der Spatz im Reich der großen Web 2.0-Tiere

Time Titel-Story: “How Twitter Will Change the Way We Live”

Scribd: Twitter Handbook for Teachers

commoncraft: Twitter Search in Plain English

http://twitter.com/LECTURNITY (es zwitschert Sven Becker von imc)

Jochen Robes: 33+ (E-)Learning Professionals auf Twitter

Beiträge zum 5. Wissenswert Blog Carnival: Warum twitterst Du eigentlich?

Regina Schlager: “Warum twittern?” (inkl. Link-Liste fachlicher Diskussionen)

Angeklickt zu Twitter vom 26. Juni 2009: [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=3dg0XeYlCN4[/youtube]


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