Studierende im digitalen Semester: Tool-Tipp Trello 1


Für diese Beitragsreihe haben wir Studierende unterschiedlicher Studienrichtungen gebeten, ihre Erfahrungen und Tipps im Umgang mit dem coronabedingten digitalen Semester aus persönlicher Perspektive zu schildern.

Selbstverständlich stellen diese nur einen sehr individuell geprägten Ausschnitt dar und verfolgen nicht den Anspruch umfassend die verschiedenen Realitäten des in diesem Semester fast ausschließlich digital geprägten Semesters wiederzugeben.

Darüber hinaus gibt’s für Studierende auf der E-Learning Website Hilfreiche Links zum digitalen Lernen.


Tool-Tipp: Trello

von Caro, 4. Semester

Mein persönliches Nr.1-Tool für die Uni ist Trello.

Für alle, die noch nie etwas von Trello gehört haben:
Trello ist ein kostenloses, webbasiertes Tool, das gut geeignet ist, um den (Gesamt-)Überblick über die Aufgaben, die in jedem Modul anstehen, zu behalten. Dabei orientiert sich Trello an dem klassischen Post-It-Zettel Prinzip.
Mehr zu Trello

Ich nutze Trello seit drei Semestern für mein Selbstmanagement und würde, insbesondere im Online-Studium, nicht mehr ohne auskommen.
Im ersten Semester habe ich mir To-Do-Listen für meine Uniaufgaben geschrieben, aber ich habe gegen Ende des Semesters gemerkt, dass es nicht wirklich sehr praktisch ist. Ich musste mir viel zu oft neue schreiben, weil sie nicht mehr aktuell waren und mir hat immer der Gesamtüberblick gefehlt.

Der Vorteil an Trello ist, dass man sich nur eine Liste bzw. Board anlegen muss, die man abarbeiten und ergänzen kann, anstatt jeden Tag eine neue To-Do Liste zu schreiben. Hierbei gibt es unzählige Gestaltungsmöglichkeiten, die auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden können.

Wie ich Trello nutze

Ich lege mir für jedes neue Semester ein Board und für jedes Modul im Board eine Liste an. Das ist meiner Meinung nach am übersichtlichsten.
Für eine Aufgabe, sei es eine Übung rechnen oder  eine Vorlesungsaufzeichnung anschauen,  erstelle ich eine Karte in der jeweiligen Liste. Den Karten füge ich je nachdem noch eine Checkliste oder Beschreibung hinzu. Die Beschreibung nutze ich momentan für die Dauer von Aufzeichnungen, damit ich weiß, wie viel Zeit ich einplanen muss.

Um meine täglichen Aufgaben im Blick zu behalten, verpasse ich den einzelnen Karten Fristen. Wenn man die Woche oder einen längeren Zeitraum planen möchte, kann man einen Kalender als Power-Up (in der kostenlosen Version ist nur ein Power-Up möglich, das aber jederzeit geändert werden kann) aktivieren. Der Kalender ermöglicht eine bessere Ansicht für die täglichen Aufgaben.


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