E-Learning-Austausch mit indonesischen Besuchern


Letzte Woche hatten wir wieder einmal sehr interessanten internationalen Besuch.
Eine Delegation aus Indonesion von der Trainingsinstitution des dortigen Energie Ministeriums sowie des Center of Geology hat uns gemeinsam mit zwei Projektleiterinnen des BGR (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe) besucht. Die BGR führt seit mehreren Jahren in Indonesien ein Projekt im Bereich Georisiken durch. Erfahrungen und Wissen, die im Laufe des Projekts vor Ort gesammelt wurden, sollen an die Trainingsinstitutionen der betreffenden Ministerien weitergegeben und dort vor Ort gesichert werden. Ebenso ist es notwendig Mitarbeiter auf regionaler und lokaker Administrationsebene entsprechend zu schulen. Dies stellt in einem Inselstaat, dessen Bevölkerung auf über 17.000 Inseln verteilt ist, eine Herausforderung da. Hierbei kommt der Gedanke des Einsatzes von E-Learning ins Spiel.

IMG_9765_bearbeitetBei unserem Austauschtreffen war es insbesondere von Belang für die Delegation über das konzeptionelle Design des E-Learning-Einsatz zu sprechen. – Wie erreicht man, dass die Lernenenden online auf das bereitgestellte Lernmaterial und die Lernaktivitäten, wie z.B. Selbsttests, zugreifen? – Da bereits Einigkeit darüber bestand, dass ein Blended Learning Szenario Anwendung finden soll und die bisherigen Präsenz-Trainings nicht komplett durch Online-Angebote ersetzt werden sollen, stieß insbesondere das Flipped Classroom Modell auf großes Interesse.

Auch haben wir uns gemeinsam die Möglichkeiten von Moodle angeschaut und welche Vorteile Videos, insbesondere zur Visualisierung, haben können. Ebenso erschien ein Wiki als interessantes Werkzeug, um sowohl die Erfahrungen aus dem Projekt als auch die Erfahrungen der Mitarbeiter auf den Administrationsebenen zusammen zu tragen sowie durch die kollaborative Zusammenarbeit eine Art Community Feeling unter den Mitarbeitern zu erzeugen. Da Indonesier offensichtlich in der Handhabung von Social Media und Smartphones sehr gern aktiv sind, ist der Gedanke des Einsatzes von Mobile Devices beispielsweise „im Feld“ ebenso auf großen Anklang gestoßen.

Wir möchten unseren Besuchern hiermit noch einmal für den regen Austausch danken und freuen uns über die Entwicklungen ihres geplanten E-Learning-Vorhabens zu hören.

 

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