GML² 2015: Ein Einblick in die aktuelle Diskussion um E-Prüfungen aus Berlin

Geschrieben am 26.03.2015 von ·

GML15_header_RGBChancen und Herausforderungen von E-Prüfungen aus technischer sowie prüfungsdidaktischer und rechtlicher Sicht waren das Thema der diesjährigen Tagung „Grundfragen Multimedialen Lehrens und Lernens – GML²“ vom 19.-20. März 2015 im Henry-Ford-Bau an der FU Berlin.

Nach einer spannenden Begehung und Live-Demonstration des E-Examination Center der FU Berlin durch Alexander Schulz wurde die Veranstaltung am Donnerstag hochkarätig von Peter Lange, dem Kanzler der FU Berlin, eröffnet. Dieser machte deutlich, dass für ihn E-Prüfungen nicht primär, die „schon in den 70er Jahren hohen Durchfallquoten senken“ können, sondern vor allem die Chance bieten, die Qualität und Effizienz von Klausuren zu steigern. Die 150 internationalen Teilnehmer/innen widmeten sich an den beiden Veranstaltungstagen den Fragen nach dem Potenzial und den unterschiedlichen Möglichkeiten, E-Klausuren für unterschiedliche Fachrichtungen zu konzipieren sowie den Grenzen, die durch vorhandene Ressourcen aber auch rechtliche Vorgaben gesetzt sind. Außerdem standen zwei Anbieter von Prüfungssoftware Rede und Antwort – LPLUS und Bildungsportal Sachsen GmbH.

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(c) FU Berlin / Reinhard Görner

In seiner Keynote Educational Advantages of Computer-based Examination“ machte Prof. Geoffrey Crisp (Royal Melbourne Institute of Technology, Australien) zunächst deutlich, welch immense Bedeutung neue Formen der Prüfung analog zu neuen Formen des Lernens haben und wünschte sich einen Paradigmenwechsel im Prüfungswesen. Prüfungen seien abstrakt gesehen ein „proxy to find out what and how students think“, daher hält er Formen des Online Assessments für wichtig, in denen Studierende nicht nur reproduzieren, sondern interaktiv mit Materialien arbeiten. Er präsentierte Beispiele aus der Praxis, in denen Studierende live Datenanalysen mittels einer Software durchführen konnten oder aus der Veterinärmedizin Rollenspiele, in denen authentische Handlungen simuliert werden können, die in letzter Konsequenz „save or kill the dog“ bedeuten. Durch E-Assessments, so sein Fazit, seien einerseits neuartige Fragestellungen möglich und andererseits könne unterschiedliches Vorgehen zu neuen Ergebnissen und damit zu einer verbesserten Prüfungsqualität führen: „use technology to do things you can´t do without technology“.

In der Session “Good Practises” wurden zwei Beispiele zur Durchführung von E-Prüfungen vorgestellt, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Rob Peregoodoff (British University of Columbia, Kanada) versetzte die Teilnehmer/innen in Staunen, als er von einer Ende Februar erfolgreich durchgeführten E-Prüfung an der Sauder Business School berichtete, in der fast 1300 Studierende ihre eigenen Geräte mitbrachten („Bring your own devices – BYOD“) und per Wireless LAN die Klausuren auf dem universitätseigenen Learning-Management-System „Blackboard“ durchgeführt hatten. Auch hier stand, ähnlich wie bei Prof. Crisp, die Idee im Vordergrund, neue Fragetypen zu entwickeln und Prüfungen auf eine neue Ebene zu bringen, in der sogar Formen der Zusammenarbeit möglich sind.

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E-Examination Center der FU Berlin

Von den Erfahrungen mit dem seit 2013 bestehenden E-Examination Centers an der FU Berlin berichtete Alexander Schulz (Center für Digitale Systeme). Seit der Eröffnung wurden dort ca. 19.000 Studierende ohne nennenswerte Pannen geprüft (entspricht in etwa 180 Prüfungen). Mittels der Software LPLUS werden die Klausurfragen in das System eingespeist und die Studierenden erhalten für die Klausur einen individuellen Zugangscode für einen der 150 fest installierten PCs. Die Server betreibt das Rechenzentrum der FU, die Daten bleiben also alle in der Universität und gehen nicht an einen externen Anbieter. Die Prüfungsdaten werden nach Eingabe automatisch bzw. bei Freitext alle 30 Sekunden zwischengespeichert. Im Gegensatz zu dem Beispiel von der British University of Columbia ist das EEC technisch und auch rechtlich auf Sicherheit getrimmt. So wurden elektronische Prüfungen explizit in die Rahmenstudienprüfungsordnung (RSPO) aufgenommen, auf die jede Prüfungsordnung bei Anwendung von E-Prüfungen verweisen muss. Die Vorteile der elektronischen Prüfung sieht Schulz grundsätzlich für viele Klausurformen, als besonders effizient hat sich die Umstellung jedoch für die Geisteswissenschaften herausgestellt, da sich die Korrekturzeiten enorm verringert haben. Eine mögliche Erklärung sei, dass die am Computer verfassten Texte einfach viel besser und schneller zu lesen sind, als so manche Handschrift.

In der Session „Prüfungsdidaktik“ ging es konkret um die didaktische Ausgestaltung von Prüfungen, weitestgehend unabhängig von der Form (auf Papier oder elektronisch). In seinem Vortrag „Bulimielernen verhindern“ stellte Univ.-Prof. Dr. Michael Niedeggen (FU Berlin) seine Erfahrungen mit der Umstellung der Prüfungsform in der Psychologie auf der Basis von lernpsychologischen Erkenntnissen vor. In einem ersten Schritt wurde vor zwei Jahren die summative Klausur aufgrund der Prüfungsbelastung der Studierenden im Bachelorstudium in drei Teilprüfungen aufgeteilt, und somit eine höhere Beteiligung und bessere Leistungen möglich gemacht. Mittlerweile werden nur noch zwei Teilklausuren, aber nun in elektronischer Form im EEC, angeboten und somit für Studierende wie Lehrende ein effizientes Angebot geschaffen, welches nochmals eine höhere Beteiligung aufweist.

In der Session „Sicherheit“ am Freitagvormittag gab es zunächst einen Einblick in Prüfungsrechtliche Rahmenbedingungen für elektronische Prüfungen von Dr. Christoph Jeremias (Richter am Verwaltungsgericht Berlin). Dieser verwies zunächst auf die zwei wichtigen betroffenen Rechtspositionen des Prüflings, zum einen das Recht auf freie Berufswahl und zum anderen den Grundsatz der Chancengleichheit. Ein für ihn wegweisendes Urteil in Bezug auf elektronische Prüfungen sei das vom VG Hannover aus dem Jahr 2008 (6 B 5583/08), in dem festgestellt wird, dass die „elektronische Form der Prüfung keine Form der schriftlichen Prüfung darstellt“ und somit nicht mit dieser gleichzusetzen ist. Demnach empfiehlt er den Passus „elektronische Prüfung“ explizit in die Prüfungsordnung aufzunehmen. Weitere Besonderheiten bei elektronischen Klausuren seien die Chancengleichheit in Bezug auf die automatisierte Auswahl von Fragen (Schwierigkeitsgrad muss manuell geprüft werden) sowie die technische Ausstattung, die Informationspflicht (Prüflinge müssen sich ausführlich mit dem System vertraut machen können) sowie ein Ausgleich für Behinderungen einzelner Personen.

Tobias Halbherr und Kai Reuter von der ETH Zürich stellten in ihrem Vortrag „Kompetent und sicher: Online-Prüfungen mit Virtueller Desktop Infrastruktur und Safe Exam Browser an der ETH Zürich“ ein Praxisbeispiel für E-Prüfungen mit dem Learning-Management-System Moodle vor. An der ETH Zürich war das Ziel der Einführung von Online-Prüfungen vor allem, Prüfungen und damit zusammenhängend Lernen qualitativ zu verbessern. Die wichtigste Frage der Studierenden sei nämlich „Kommt das in der Prüfung?“ und folglich habe die Prüfungsform einen hohen Einfluss darauf, was und wie gelernt wird. Über den Safe-Exam-Browser (Moodle Plugin) können Studierende auf entsprechend vorbereitete Tests mit neuartigen Fragetypen zugreifen und so kompetenzorientiert und authentisch geprüft werden.

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E-Prüfungsplatz der Uni Linz / (c) Michael Herzog

Die „Verwendung der Bürgerkarte (Digitale Signatur) für E-Assessments“ stellte anschließend Prof. Dr. Elisabeth Katzlinger-Felhofer (Johannes Kepler Universität Linz, Österreich) vor. Im Rahmen der Multimedia Studien Services SoWi wurde ein elektronischer Prüfungsraum mit 62 Plätzen (sowie zwei höhenverstellbare Tische für Rollstuhlfahrer) geschaffen. Über versenkte Bildschirme, versehen mit Sichtschutz und Kartenleser, werden PCs angesteuert, die mit Linux und Moodle laufen. Für die Signatur der Prüfungen wird die universitätseigene Kepler-Card mit Signaturfunktion ausgestattet (muss eigenständig von Studierenden aktiviert werden).

Im Rahmen der vierten Session ging es im Vortrag „Qualitätssicherung elektronischer Prüfungen mit geschlossenen Aufgabenformaten“ von Prof. Dr. Heinz-Werner Wollersheim (Universität Leipzig) um die Qualitätssicherung von ganzen Klausuren mittels allgemeiner Testtheorie (Objektivität, Reliabilität und Validität) sowie einzelnen Frageitems mittels Trennschärfekoeffizienten. Analog zum Vortrag von Halbherr und Reuter, stellte er fest, dass Prüfungen hochgradig Einfluss auf Lernverhalten haben und daher entsprechend einer Theorie des „Constructive Alignment“ detaillierte Analysen zur Kohärenz von Learning Outcomes (Lernzielen) und Assessments (Prüfung) durchgeführt werden sollten. Er nannte eine Vielzahl an Faktoren, u.a. Peer Review bei der Fragenerstellung oder Erhöhung der Anzahl der Distraktoren bei MC-Klausuren, die die Qualität von Klausuren erhöhen können und somit Prüfungen zu einem expliziten Instrument der Wissensvermittlung machen.

Die Session Prüfungssoftware wurde eingeleitet von Dieter Huth (Bergische Universität Wuppertal), der einen Vergleich der gängigen Prüfungssoftwarelösungen vornahm. Er lieferte eine Übersicht zu verschiedenen Fragetypen, Bewertungseinstellungen und Prüfungsmanagement in ILIAS, Moodle sowie LPLUS. Alle drei Systeme können Single- und Multiple-Choice-Fragen abbilden, sowie Zuordnungen, Lückentext- und Hotspotfragen, Numerische und Berechnungsfragen sowie Freitextaufgaben. Sein Fazit war, dass neben den Kosten vor allem die Bewertungseinstellungen eine Rolle bei der Auswahl der geeigneten Software für E-Klausuren spielen.

Insgesamt konnte man sich bei der exzellent organisierten GML 2015 einen umfassenden und vielfältigen Eindruck zum aktuellen Stand der technischen, didaktischen Möglichkeiten sowie rechtlichen Fragen von elektronischen Prüfungen machen. Ideal wäre es gewesen, zu spezifischen Themen parallele Tracks anzubieten, da aufgrund der engen Taktung oft detaillierte Fragen zu kurz kamen. Die internationalen Beiträge lieferten jedoch vielfältige Anregungen zur möglichen Ausgestaltung von E-Prüfungen, die wenn auch teilweise an deutschen Universitäten nicht 1:1 umsetzbar, so doch für die zukünftige Neuausrichtung von Prüfungsformen durchaus auch als Inspiration dienen. Alle Vorträge der Konferenz werden im Laufe der nächsten Woche auch als Aufzeichnung auf der Website zu finden sein.

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MoodleMoot 2015 in Lübeck – Ein Tagungsbericht

Geschrieben am 09.03.2015 von ·

MoodleMaharaMoot2015In der schönen Hansestadt Lübeck fand Anfang März die diesjährige Moodle(Mahara)Moot statt. Rund 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Hochschule, Schule und Unternehmen waren dabei.

Im Vorfeld der eigentlichen Konferenz diskutierten Vertreterinnen und Vertreter ausgewählter Hochschulen (u.a. auch der TU Darmstadt) und Schulen im Rahmen des Moodle “Roadmap-Workshop” mit Moodle-Erfinder Martin Dougiamas zukünftige Entwicklungen. Zentrale Themen waren hierbei Kurslebenszyklen, Online-Prüfungen und Kurstemplates, ein Bild zu besprochenen Themen bietet der Abstimmungs-Tweet. Die wichtigsten Visionen und Verbesserungsvorschläge wurden ihm auch in Form eines gut 20seiteigen Papers mit auf den Weg gegeben.

MoodleMoot_HolstentorEröffnet wurde die Konferenz durch Prof. Granow (Geschäftsführer oncampus GmbH) und Herrn Saxe (Bürgermeister der Hansestadt Lübeck). In der folgenden Keynote “How to build a great moodle course” erläuterte Martin Dougiamas grundlegende Aspekte, die einen didaktisch gut gestalten Kurs in einem LMS auszeichnen. Hierzu gehören aus seiner Sicht u.a., dass allen die Ziele des Kurses bewusst sind, den Lernenden regelmäßige Aufgaben und Übungen zur Überprüfung ihres Wissens gestellt werden (und nicht bloß Texte oder Skripte zum Download angeboten werden) und die Lehrenden hierzu sinnvolles Feedback geben. Zudem gab mit einigen Sätzen Einblicke in die Moodle-Roadmap. Aktuelle Entwicklungen können auch über folgende Plattform eingesehen werden: http://prototype.moodle.net/

Das Angebot an Workshops eröffnete auch dieses Jahr wieder einen breiten Einblick in verschiedenste Themen rund um Moodle und darüber hinaus, wobei die Themenvielfalt gegenüber der letzten Moot 2014 in Leipzig gefühlt abgenommen hat. Vielleicht lag dies auch daran, dass gerade die Beitrage aus den Hochschulen häufig parallel stattfanden. Hier wäre eine gewisse Entzerrung sicherlich sinnvoll gewesen. Hier ein kleiner Einblick in die Workshops, die wir besucht haben.

MoodleMaharaMoot 2015 Keynote Martin DougiamasFrau Dr. Brockmann (Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwesen an der TU Darmstadt) stellte ihr Konzept des Einsatzes der Aktivität “Workshop” in großen und sehr großen Lehrveranstaltungen sowohl in der Studieneingangsphase als auch im fortgeschrittenen Studium vor. Um Bonuspunkte zu erhalten, wurden die Studierenden aufgefordert, Glossarbeiträge zu vorgegebenen chemischen Themenstellungen zu verfassen und diese im Rahmen eines Peer-Reviews von Kommilitoninnen und Kommilitonen bewerten zu lassen. Nach einer ggf. notwendigen Überarbeitungsphase werden diese Beiträge in das Kursglossar eingetragen. Frau Dr. Brockmanns Erfahrungen lassen sich als durchweg positiv bezeichnen: Studierende nehmen die peer-review Methode gut an und tragen mit überwiegend konstruktiven Bewertungen und Feedback zu einem gelungenen Lehr- und Lernerlebnis bei.

MoodleMoot HochschultreffenFrau Baumgärtel (Projekt “Integriertes Lernen an der Hochschule Ulm”) erläuterte Möglichkeiten wie Laborversuche mit Moodle in einem Blended Learning Setting gemanagt werden können. Zum Einsatz kommen hierbei u.a. Tests und Abstimmungen in Verbindung mit “Bedingten Verfügbarkeiten”. So wird bspw. die Sicherheitsbelehrung und die hierbei notwendige Zustimmung, diese gelesen zu haben, online angeboten und abgefragt. Die erfolgte Zustimmung ist wiederum Voraussetzung, um an einer Terminwahl für die Präsenztermine teilnehmen zu können. Im nächsten Schritt werden die Laborversuche mittels Materialien, “Aufgabenabgabe” und Online-Eingangstest vorbereitet. Zum Laborversuch zugelassen werden diejenigen Studierenden, die diesen Test mit mindestens 80% bei beliebig häufiger Wiederholbarkeit bestehen. Als Nachbereitung der Laborversuche kommen erneut Online-Tests zum Einsatz.

Auch die E-Learning Arbeitsgruppe der TU Darmstadt war mit einem Workshopbeitrag zum Thema “Moodle anpassen – Erweiterte Auswertungsmöglichkeiten” vertreten. Klaus Steitz und Christian Hoppe erläuterten aktuelle Aktivitäten und Ideen von eigenentwickelten Analysetools für Admins/Support sowie Lehrende und Studierende. Mehr dazu demnächst in unserem Blog.

Das Hochschultreffen, welches wieder zahlreich von Vertreterinnen und Vertretern deutschsprachiger Hochschulen besucht wurde, widmete sich neben dem “Adobe Connect Plugin” insbesondere der Frage, wie die Vernetzung der Akteure über die alljährlichen Moots und den HU-Berlin-Moodle-Kurs hinaus erweitert und institutionalisiert werden kann. Ziel ist es in 6 Monaten ein weiteres Präsenztreffen zu organisieren, an dem bestimmte Themen (wie z.B. Pluginentwicklung) stärker diskutiert werden können.

MoodleMoot_EbnerDer zweite Tag der MoodleMoot wurde eröffnet von Dr. Martin Ebner (Technische Universität Graz). In seiner Keynote “WTF is E-Learning?” (Folien) erläuterte er grundlegende Aspekte und Herausforderungen des E-Learning Einsatzes, u.a. die rechtlichen Aspekte in Form der Urheberrechtsregelungen und welche Möglichkeiten hier OpenCulture-Initiativen, insbesondere Open Educational Resources als Alternative bieten können. Auch die MOOC-Plattform der TU Graz “imoox” (ausgesprochen: “i moags”) wurde vorgestellt. Zum Nachdenken regte seine These an:

Wir sollten unsere Kinder für 2032 (Master-Abschluss) ausbilden – ich bin mir nicht sicher, ob wir sie jetzt überhaupt schon für 2015 ausbilden.

Im Workshop “Individuelles Lernen mit Moodle unterstützt durch das Arbeitsplaner-Plugin” wurde von Herrn Friedsam (Pädagogisches Landesinstitut Reinland-Pfalz) das Arbeitsplaner-Plugin vorgestellt. Dieses bietet insbesondere Lehrerinnen und Lehrern vielfältige Möglichkeiten u.a. Arbeitsergebnisse ihrer Schüler einzusehen, zu korrigieren, zu bewerten und zu kommentieren. Auch können die Lernfortschritte eingesehen und entsprechende Hilfestellungen individuell eingesehen werden.

In dem Vortrag “E-Learning an der Universität Duisburg-Essen: 10 Jahre Moodle und E-Learning-Strategie” gaben Sandrina Heinrich vom Zentrum für Informations- und Mediendienste und Anke Petschenka von der Universitätsbibliothek einen Überblick und Ausblick zur Moodle-Nutzung. Die Aktivitäten an der Uni DuE werden koordiniert durch ein “Moodle-Kompetenzzentrum” und unterstützt durch eine knowledgebase (Media Wiki). Momentan arbeiten sie an einem Buch-Projekt, das ungefähr im Sommer erscheinen soll: “Moodle in der Praxis – Szenarien in der Hochschullehre”. Moodle ist an der Uni Duisburg-Essen auch explizit genannter Teil der E-Learning Strategie, die Ende Juli 2014 veröffentlicht wurde.

MoodleMaharaMoot 2015 keynote Martin EbnerHerr Woll, bzw. seine Vertreter, stellten im Vortrag “Capira: interaktive Lernvideos” dieses Werkzeug zum Erstellen von Layern über Videos vor. Das Video wird angehalten und es muss erst eine mit Capira erstellte Frage beantwortet werden, bevor das Video weiterläuft. Neben den bekannten Fragetypen sind auch mathematische Fragen einbindbar, z.B. Gleichungen und logische Verknüpfungen; außerdem sind auch Klickbereiche definierbar. Weitere Details: Capira-Homepage und Capira-API mit Beispielen

Die Kollegen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Claus Usener und Tobias Reischmann präsentierten ihr Plugin “Mod_ratingallocate”, welches als Modul zur gerechten Verteilung von Gruppen/Themen dient. Mit diesem können Seminarplätze, Arbeitsgruppen, Themen etc. auf Basis der Präferenzen Studierender verteilt werden. Hierzu können den Studierenden als Bewertungsoptionen u.a. “Ja/Nein”, “Ja/Nein/Vielleicht”, Lickert-Skalen, Punkteverteilungen und Reihenfolgen angeboten werden. Ein Algorithmus (Edmond-Karps Algorithmus, Bellmann-Ford Algorithmus) übernimmt dann automatisch die Verteilung.

Insgesamt war die moot wieder eine interessante Veranstaltung, aus der vor allem der Workshop mit Martin Dougiamas heraussticht. Für das Programm hätten wir uns eine bessere Verteilung der Hochschul-Vorträge gewünscht. Das Hochschultreffen brachte als Ergebnis, sich in ca. einem halben Jahr wieder zu treffen und dann gezielt mehrere Stunden lang ergebnisorientiert Themen zu bearbeiten.
Wir danken allen Vortragenden, Organisatoren und Helfern und sind zuversichtlich, dass einige der auf der Konferenz behandelten Themen voran gebracht werden.

YouTube Playlist inkl. aller Keynotes

 

Weitere Beiträge zu MoodleMaharaMoot 2015

Die Moodle Mahara- Moot 2015 begeistert 230 Anwender (Presseportal)

Die Fachhochschule Lübeck als Ausrichterin der Moodle-Mahara-Moot 2015 (idw: Informationsdienst Wissenschaft)

Das war die MoodleMaharaMoot 2015 mit dem Blick eines Organisators (Andreas Wittke)

MoodleMaharaMoot 2015 in Lübeck – Wir waren dabei! (TiLL – Team der FH Oberösterreich)

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Neuerungen Moodle 2.8

Geschrieben am 27.02.2015 von ·

moodle28Für die an Schulen und Hochschulen beliebte Lernplattform Moodle erscheint zwei Mal pro Jahr eine neue Version. Im November war dies Moodle 2.8. Nach einigen Monaten wird die neue Version, in einer verbesserten Unterversion (momentan 2.8.3, ab 09.03. Moodle 2.8.4), auf die meisten großen Installationen eingespielt. So auch an der TU Darmstadt, wo wir das Update auf Moodle 2.8 für Mitte März geplant haben.

Was hat sich also seit der Vorversion Moodle 2.7 geändert?

Als erstes dürfte das neue Nutzermenü rechts oben auf der Seite neben dem Nutzernamen auffallen, insofern es die Administration aktiviert und im eigenen Design eingebaut hat. Dabei handelt es sich um ein Drop-down Menü, das in der Voreinstellung Links auf “Mein Profil”, “Mitteilungen”, “Meine Dateien” und “Auszeichnungen” enthält. Das Menü kann von der Administration konfiguriert werden, ebenso ob das Profilbild angezeigt wird.

Neues Nutzermenü Drop-Down

Neues Nutzermenü Drop-down

Eine Änderung der nach dem Login angezeigten my-Site bzw. der “Meine Kurse” Seite könnte als nächstes bemerkt werden. In der Administration kann nun die Anzeige der Kursbereiche aktiviert werden, so dass in der Liste angezeigt wird, in welchen der jeweilige Kurs gehört. Mit dem Update auf 2.8 gehen wir an der TU jedoch einen neuen Weg und werden das von Alexander Bias entwickelte Plugin Course overview on campus einsetzen, welches zusätzlich Drop-down Filter nach Zeitraum, Semester und Lehrenden anbietet und sehr gut konfigurierbar ist.

Danach dürfte den meisten Nutzern die verbesserte Navigation in Foren ins Auge fallen. Es kann oberhalb der Beiträge ins vorherige oder nächste  Diskussionsthema navigiert werden. Zudem ist es jetzt möglich, einzelne Diskussionsthemen zu abonnieren statt des gesamten Forums. Dazu klickt man entweder in der Themenansicht rechts neben der Spalte “Letzter Beitrag” auf den Punkt (mouseover-Text “Nicht abonniert”) oder innerhalb des Themas rechts oben auf “Abonnieren”. Aktive Abos werden per Brief-Symbol angezeigt. Innerhalb des Themas wechselt der Text zudem auf “Abonniert”.
Neu ist auch die Möglichkeit, Foren-Beiträge per Mail zu beantworten (inkl. Anhängen) oder zu kommentieren (statt sich in Moodle anzumelden und das Forum anzuklicken). Auch hier ist wieder die Aktivierung durch die Adminstration Voraussetzung. Ebenso ist die Funktion, Dateien per Mail in “Eigene Dateien” zu senden, aktivierbar.
Eine weitere Neuerung ist, dass (von den Kursverantwortlichen) Bewertungsskalen mit nur einem Auswahlpunkt erstellt werden können (1-Option-Skala), um damit z.B. eine “Like”-Funktion zu realisieren.

Foren-Navigation (Nächstes/Vorheriges Thema)

Foren-Navigation (Nächstes/Vorheriges Thema)

Kommen wir nun zu den Verbesserungen der “Bewerterübersicht”, die auf besonders viel Zustimmung treffen. Implementiert wurde eine bessere Scrollbarkeit der Listenansicht für alle Endgeräte. Die Zeilen- und Spaltentitel und damit die Namen bleiben während des Scrollens fest verankert und sichtbar. Damit wird ein großes Ärgernis vieler Lehrenden behoben, die Zuordnung von Tests zu Nutzern wird einfacher. Hinzugekommen ist die “Einzelansicht”. Damit sieht man alle Bewertungen eines Nutzers oder alle Bewertungen einer Aktivität. Über die Bearbeiten Icons neben Nutzernamen oder Aktivitätsnamen in der Übersicht gelangt man in die Einzelansicht. In dieser Einzelansicht ist eine Schnellbearbeitung ohne Neuladen der Seite möglich und damit ein komfortables Eintragen von Bewertungen. Es kann auch ein “Mengeneintrag” für alle Teilnehmer oder leere Bewertungen getätigt werden. Im neuen “Bewertungsverlauf” wird angezeigt, welcher Bewerter wen bewertet hat sowie wann und mit welcher Bewertung. Es kann auch gefiltert werden, z.B. nach überarbeiteten Bewertungen, Zeitraum oder Bearbeitern. Dies ist besonders für Szenarien mit mehreren Bewertern eine hilfreiche Neuerung. Bewertungen können nun direkt aus einer Tabellenkalkulation per Copy&Paste nach Moodle importiert werden, ohne den Umweg über eine Datei. Mit der neuen Standard-Bewertungsmethode “Natürlich” werden die hilfreichen Verbesserungen zum Thema Bewertungen vervollständigt.

Fragenbearbeitung in Tests

Fragenbearbeitung in Tests

Auch bei der Bearbeitung von Tests hat sich manches getan. Die Fragenverwaltung hat sich verbessert: Die Fragenreihenfolge kann per Drag&Drop (mit dem bekannten Steuerkreuz) verändert werden, Seitenumbrüche mit einem Klick auf das Symbol “Seitenwechsel” hinzugefügt oder entfernt werden. Die Anzahl der Fragen pro Seite wird über den Button “Seitenumbrüche durchführen” eingestellt, die Auswahl “Unbegrenzt” entfernt alle Umbrüche, so dass alle Fragen inerhalb einer Seite dargestellt werden. Das Seitenmenü “Fragensammlung” wurde gestrichen; Fragen werden jetzt über das Drop-down “Hinzufügen” hereingenommen oder neu erstellt. Dabei kann auch eine “Zufallsfrage” aus der Fragensammlung hinzugefügt werden. Das ganze ist nun für alle Endgeräte optimiert und touch-kompatibel. Die Änderungen bei Tests werden durch die neuen Optionen in den Einstellungen abgerundet: “Bewertung notwendig (oder) / die Zahl der Versuche erreicht wurde”, womit der Test als abgeschlossen markiert werden kann bei einer bestimmten Note oder wenn alle Versuche verbraucht wurden.

Für alle im Atto-Editor (Standard-Editor) verfassten Texte greift nun ein automatisches Speichern (Autosave) als Entwurf. Sollte die Verbindung abbrechen oder der Rechner sogar abstürzen, reicht ein späteres Aufrufen dieser Stelle und der Text wird wiederhergestellt. Dies funktioniert auch für Foren-Antworten. Das voreingestellte Speicherintervall beträgt eine Minute.

“Globale Gruppen” (Cohorts) sind eine vor allem an Schulen zur Abbildung von Klassen beliebte Funktion. Administratoren können nun auch verborgene globale Gruppen sehen, suchen und in einen Kurs einschreiben. Zudem sind sie nun fähig, eine oder mehrere globale Gruppen anzulegen, indem sie eine speziell formatierte CSV-Datei hochladen. Außerdem können die Gruppen jetzt auch über das altbekannte “Nutzerliste hochladen” angelegt werden.

Mehrfachauswahl in Abstimmungen erlauben

Mehrfachauswahl in Abstimmungen erlauben

Mit dem neuen Event-Monitor können Aktionen/Ereignisse (Events) definiert werden, über die das System Abonennten einer erstellten Regel benachrichtigt. Ein Beispiel ist die Regel “Neuer Glossar-Eintrag”, bei der Abonennten eine Mail bei neuen Einträgen erhalten. Per Voreinstellung können nur Administratoren und Lehrende Regeln erstellen und abonnieren. Standardmäßig ist die Event-Beobachtung aus Geschwindigkeitsgründen deaktiviert.

Eine weitere kleine, aber feine, Verbesserung ist die Erweiterung der Aktivität “Abstimmung” um die Funktion, mehr als eine Antwortoption zu nutzen. Einsatzszenarien dafür sind z.B. Terminfindungen oder schlicht alle Fälle, in denen eine Mehrfachauswahl erlaubt werden soll.

Als letzte neue Funktion kommt die Aktivität “Aufgabe” zum Zug. Dort gibt es neue Attachment-Funktionen; Lehrende können Dateien hochladen, die den Teilnehmern bei der Bearbeitung der Aufgabe helfen, z.B. Antwortvorlagen, Bewertungskriterien bzw. Bewertungsinfos.

Zu den meisten Neuerungen sind auch englischsprachige Videos vorhanden.

YouTube-Videos:  Moodle 2.8 Release Highlights

YouTube-Videos:
Moodle 2.8 Release Highlights

 

 

 

 

 

 

Nochmal die wichtigsten Neuerungen von Moodle 2.8 per Aufzählung:

  • Nutzermenü Drop-down
  • Forum:
    • Foren-Beiträge per Mail beantworten (inkl. Anhängen) oder kommentieren
    • Navigation verbessert
    • Like-Funktion per 1-Option-Skala
    • Abo einzelner Themen (aktives Abo wird per Brief-Symbol angezeigt)
  • Dateien per Mail in “Eigene Dateien” senden (falls von Administration aktiviert)
  • verbesserte Bewerterübersicht:
    • bessere Scrollbarkeit der Listenansicht für alle Endgeräte (Zeilen- und Spaltentitel fest verankert)
    • Einzelansicht: alle Bewertungen eines Nutzers oder alle Bewertungen einer Aktivität
    • Schnellbearbeitung ohne Neuladen der Seite
    • Mengeneintrag für alle Teilnehmer oder leere Bewertungen
    • Bewertungsverlauf: wer hat wen, wann und wie bewertet – inkl. Filtern
    • Import von Bewertungen aus Tabellenkalkulation per Copy&Paste
    • neue Standard-Bewertungsmethode “Natürlich”
  • Tests:
    • Bearbeiten / Fragenverwaltung verbessert
    • Seitenumbrüche per Icon
    • Fragenreihenfolge per Drag&Drop ändern
    • Zufallsfrage hinzufügen
  • Auto-save für Texte im Atto-Editor
  • Globale Gruppen verbessert
  • Event-Monitoring
  • Abstimmung: mehr als eine Antwortoption nutzbar
  • Aufgaben: neue Attachment-Funktionen

 

Weitere Artikel zu Moodle 2.8:

Moodle-Version 2.8 (Uni Duisburg-Essen)

Moodle 2.8 verbessert Leistungsübersicht (Linux-Magazin)

6 Reasons Why Everyone Loves Moodle 2.8 (engl.)

7 Outstanding Moodle 2.8 Features That You Will Love (engl.)

Summarising Moodle 2.8 (engl.)

What’s new in Moodle 2.8! (engl.)

Stop What You’re Doing & Behold The Glory of Moodle 2.8

New Moodle 2.8 Forum Features Increase Engagement (engl.)

 

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Fachforum “eLearning for Competence – Kompetenzorientiertes Lehren und Lernen” – 20.03.2015 – Hochschule RheinMain (Standort Rüsselsheim)

Geschrieben am 24.02.2015 von ·

Der Begriff “Kompetenzorientierung” ist spätestens seit Bologna in aller Munde. Er verweist auf die Bedeutung der Entwicklung überfachlicher Kompetenzen, sogenannter Schlüsselqualifikationen, neben reinem Fachwissen. Dabei kommen der Anwendungsorientierung, der Studierendenzentrierung und dem aktivem, problemorientiertem Lernen eine besondere Rolle zu.

Das Fachforum “eLearning for Competence“ geht der Frage nach, wie der Einsatz digitaler Medien kompetenzorientiertes Lehren, Lernen und Prüfen unterstützen kann und welche didaktischen Szenarien hierbei denkbar sind.

Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fachrichtungen an hessischen Hochschulen berichten von ihren Erfahrungen aus der Praxis und treten in Austausch und Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Weitere Informationen und Programm

Anmeldung

Poster

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Wir zeichnen Ihre Vorlesung auf!

Geschrieben am 20.02.2015 von ·

HD_Tafelanschrieb2Auch im Sommersemester 2015 bietet die E-Learning Arbeitsgruppe das bewährte Förderprogramm für Vorlesungsaufzeichnungen wieder an. Im Wintersemester haben wir erfolgreich 8 Veranstaltungen gefördert und für das Sommersemester ist das Ziel, mehr als 10 Veranstaltungen zu bedienen.

Was umfasst der Service? Geschulte Hiwis des Aufzeichnungs-Teams zeichnen Ihre Vorlesung mit eigener Technik auf und stellen diese den Studierenden auf OpenLearnWare oder Moodle zur Verfügung. Das Angebot richtet sich vor allem an Grundlagen- und Serviceveranstaltungen.

Warum sollte ich aufzeichnen? Mit dem Medium Vorlesungsvideo können Sie Ihre Präsenzveranstaltung didaktisch sinnvoll ergänzen und Ihren Studierenden die Möglichkeit geben, Präsenztermine vor- und nachzuarbeiten und sich auf die Klausur vorzubereiten. Weiterhin ist die Verfügbarkeit von Aufzeichnungen für viele Studierende eine wichtige Lernressource, da Sie die Inhalte in ihrem eigenen Tempo bearbeiten können.

Bewerben Sie sich jetzt noch bis zum 06. März 2015 mit Ihrer Veranstaltung für das Sommersemester unter: http://www.e-learning.tu-darmstadt.de/aufzeichnungsservice

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Weiterentwicklung der Schnittstelle TUCaN-Moodle

Geschrieben am 27.08.2013 von ·

Die neue Schnittstelle ermöglicht die einfache Erstellung von Moodle-Kursen in TUCaN: Mit nur einem Eintrag wird der Moodle-Kurs angelegt und die Veranstaltungsdetails werden automatisiert übertragen. Alle Studierenden, die sich für die Lehrveranstaltung anmelden, sind automatisch für den Moodle-Kurs eingetragen.

Im Zuge des erfolgreichen Pilotbetriebs im vergangenen Sommersemester wurden noch einige Feinjustierungen vorgenommen und die Schnittstelle wird zum Wintersemester 2013/14 in den Dauerbetrieb übergehen.

Entsprechend der Rückmeldungen der Nutzer wurden in erster Linie Optimierungen in der Synchronisation von Lehrenden und Stellvertretern vorgenommen:

Stellvertreter aus TUCaN-Veranstaltungen werden nun in die neue Moodle-Rolle “Assistenz” übertragen und damit nicht mehr als Lehrende gelistet. Diese neue Rolle ist eine Kopie der Lehrenden-Rolle, darf sich aber selbst aus dem Kurs austragen.

Lehrende werden nun permanent nach Moodle synchronisiert und nicht mehr nur einmalig beim Anlegen des Moodle-Kurses über TUCaN wie bisher. Sollten nachträglich neue Lehrende zu einer Veranstaltung hinzukommen, werden sie jetzt auch als Lehrende nach Moodle übertragen. Die Stellvertreter werden dafür nur einmalig übertragen, um zu ermöglichen, dass sie bei Bedarf wieder gelöscht werden können.

Weitere Infos

Hilfe & FAQ
Anleitung zum Anlegen eines Moodle-Kurses in TUCaN
Infos zu Moodle

 

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HiWis für das Projekt “E-Tandems” gesucht – Werden Sie Teil des Teams!

Geschrieben am 06.08.2013 von ·

Sie werden gesucht

© Markus Hein / pixelio.de

Das uniweite Projekt „E-Tandems“ beinhaltet, dass Zweier-Teams aus studentischen Hilfskräften  in den Fachbereichen Beratung und Support im Bereich E-Learning geben. Ziel ist, die E-Learning-Aktivitäten in den Fachbereichen zu fördern. Die Hiwis werden vom Hochschulrechenzentrum ausgebildet und betreut, arbeiten aber direkt vor Ort im Fachbereich.

Sie sind kontaktfreudig und haben Freude daran anderen Menschen etwas beizubringen? Selbständiges und eigeninitiatives Arbeiten, aber auch team work sind für Sie selbstverständlich? Sie haben eine hohe Affinität zur Nutzung von Medien und finden E-Learning gut? – Dann bewerben Sie sich!!

Mehr Details finden Sie in der Jobausschreibung.

Wir freuen uns auf eine aussagekräftige, schriftliche Bewerbung von Ihnen per Mail!

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Neuerungen in Moodle 2.5 und 2.4

Geschrieben am 02.08.2013 von ·

Moodle steht seit Mai in Version 2.5 zum Download bereit und seit Dezember in Version 2.4. Was hat sich also mit diesen beiden neuen Versionen getan?

Erscheinungsbild

Neue Icons ab Moodle 2.4

Abb.1: Neue Icons ab Moodle 2.4

Die auffälligste Änderung der neuen Moodle-Versionen ist die Optik. Mit Moodle 2.4 wurde ein neues Iconset (Abb. 1) eingeführt (Vergleich Icons alt/neuvollständige Vergleichsliste), das verlustfreies skalieren der Größe erlaubt (SVG). Bei 2.5 wird das Theme “Clean” mitgeliefert, das die Inhalte auf Basis des Bootstrap Frameworks darstellt und als Vorlage für eigene Designs im Corporate Design genutzt werden kann. Damit wird Responsive Webdesign ermöglicht, Layout und die Oberflächenelemente passen sich automatisch der jeweiligen Bildschirmauflösung bzw. Fenstergröße an. Für Moodle bedeutet dies z.B., dass die äußeren Blöcke keine fixierte Breite mehr besitzen und nicht, wie zuvor, beim Verkleinern der mittleren Spalte mit dem Hauptinhalt immer weniger Platz lassen. Jetzt werden die Blöcke beim Verkleinern erst schmaler und ab einer Breite kleiner als z.B. 750 Pixel unterhalb der mittleren Spalte angeordnet, so dass der Hauptinhalt über die komplette verfügbare Breite angezeigt wird.

 

Formular-Abschnitte eingeklappt

Abb. 2: Formular-Abschnitte und Editor eingeklappt

Beim Bearbeiten von Aktivitäten oder anderen Formularen fällt die nächste optische Änderung auf. Die Zeiten schier endloser Eingabemasken und ewigen Scrollens sind mit dem neuen Moodle vorbei. Per Voreinstellung sind nun die einzelnen Formularabschnitte zugeklappt und nur die Pflichtfelder bzw. wichtigsten Einstellungen sichtbar. Einzelne Abschnitte können gezielt aufgeklappt oder rechts oben per Klick auf “Alle aufklappen” eine Gesamtsicht wie bisher eingestellt werden. Das Auf- und Zuklappen ist auch mit dem Text-Editor möglich, was vor allem beim Bearbeiten der Tests eine bessere Übersichtlichkeit schafft, da dort wie bei allen Aktivitäten der Editor zunächst ausgeblendet ist (Abb. 2).

Die persönliche Moodle-Startseite (/my) kann nun umfangreicher angepasst werden, Anzahl und Reihenfolge der angezeigten Kurse sind einstellbar, ebenso eine alphabetische Sortierung.

 

Funktionale Verbesserungen

Mit Moodle 2.4 wurden die Aufgaben verbessert. Um Gruppeneinreichungen nutzen zu können, muss das Drop-down “Teilnehmer/innen arbeiten in Gruppen” auf “Ja” gestellt werden. Die komplette Gruppe kann dann beim bewerten per “Bewertungen und Feedback der gesamten Gruppe zuweisen” eine einheitliche Rückmeldung erhalten. Mit der anonymen Bewertung können statt der Realnamen generierte Zeichenkombinationen angezeigt werden. Außerdem sind mit 2.5 erneutes Einreichen und maximal mögliche Versuche einstellbar.

Moodle 2.5 erweitert konsequent die Drag&Drop-Funktionen. Medien und Texte können so direkt auf die Kursseite gezogen werden. Bei Bildern wird gefragt, ob sie direkt sichtbar eingebettet oder zum Download bereitgestellt werden sollen. Texte können als direkt sichtbares Textfeld oder Textseite angelegt werden. Beim Hochladen von Dateien wird nun auch ein Fortschrittsbalken angezeigt, was besonders bei großen Dateien oder langsamer Verbindung hilfreich ist und keine Fragen mehr zum Upload-Status offen lässt. Zudem ist nun einstellbar, ob der Inhalt eines Verzeichnisses auf einer separaten Seite oder direkt auf der Kursseite, mit aufgeklappten Unterverzeichnissen, angezeigt werden soll.

Badges sind in letzter Zeit ein beliebtes Thema und auch Moodle bietet nun deren Nutzung an, in der Übersetzung unter dem Begriff Auszeichnungen. Sie bieten eine Möglichkeit, gute Leistungen anzuerkennen. Lehrende können in ihren Kursen Auszeichnungen verleihen, wenn bestimmte Kriterien erfüllt wurden. Auszeichnungen in Moodle sind voll kompatibel mit Mozilla Open Badges.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Verbesserungen, eine vollständige Liste in englisch bieten wie immer die Release Notes (2.5   2.4).

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

Moodle 2.4

  • Aufgaben-Verbesserungen: Gruppen-Abgabe, Anonyme Bewertung, Offline-Bewertung (Docs)
  • Neues Iconset (SVG, frei skalierbar) (Docs)
  • Änderungen an Themes (Docs)
  • Meine Startseite umfangreicher anpassbar: Anzahl und Reihenfolge der angezeigten Kurse, alphabetisch sortierbar (Docs)
  • Kalenderimport und -export per iCal-Standard (Docs)
  • Zugriffsteuerung per Profilfeldern (Docs)
  • Administration: Verfügbare Kursformate nun konfigurierbar (Docs)
  • Administration: TinyMCE-Editor besser konfigurierbar (Docs)
  • Administration: Granularere Rechte-Struktur fürs Anlegen von Blöcken (Docs)
  • Administration: Verbesserung der Performance (z.B. durch Einführung des Moodle Universal Cache, kurz MUC) (Docs)

Moodle 2.5

  • Responsive Design Themes/Vorlagen (Docs/engl.)
  • Verkürzte Formulare, Details ausklappbar (Docs)
  • Editor ein-/ausblendbar, z.B. bei Test-Bearbeitung
  • Drag&Drop für Medien und Texte (Docs)
  • Upload-Fortschrittsbalken
  • Verzeichnis-Inhalte und Unter-Verzeichnisse direkt auf der Kursseite anzeigbar (Docs)
  • Auszeichnungen (Badges) (Docs)
  • Teilnehmerliste durchsuchen (Docs)
  • Workshop (Peer-Assessment) Verbesserungen (Docs)
  • Aufgaben: Erneutes Einreichen und Maximalversuche (Docs)
  • Wörterzahl in Forumsbeiträgen (Docs)
  • Berichte nun im Einstellungen-Block (Docs)
  • Test: Vorlagen für Freitext-Fragen, Option zum Auto-speichern (Docs)
  • Kursformat „ein Thema pro Seite“: “Direkt zu”-Navigation (Docs)
  • Administration: Add-Ons aus Moodle heraus installieren (per moodle.org Account) (Docs)
  • Administration: Erweiterung des Cachings (MUC) (Docs)

Weitere Beiträge zu Neuerungen in Moodle 2.4 und 2.5:
Moodle 2.4 – Die wichtigsten Neuerungen in der Übersicht (Uni Münster)
Was gibt es Neues in Moodle 2.4? (Johannes Christian Scheibe, HWR Berlin)
Neue Funktionen in Moodle 2.5 (Ralf Otto, Uni Bochum)
Neues in Moodle 2.5 (Westfälische Hochschule)
Information: Neues in Moodle 2.5 (eLeDia)
Moodle Docs: Neue Funktionalitäten in 2.5

Kategorien: E-Learning aktuell, E-Learning@tu, Moodle
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Tester/innen für elektronisches Lernsystem gesucht

Geschrieben am 24.07.2013 von ·

Ab sofort werden interessierte Testerinnen und Tester für das elektronische Lernsystem “e-Lernie” gesucht. Das im Rahmen einer Masterarbeit am Fachbereich Informatik der TU Darmstadt entwickelte System befindet sich momentan in der Beta-Phase und ist für jeden gedacht, der gerne am und mit dem Computer lernt.

Es bietet neben der Möglichkeit eigene Aufgaben (aktuell: Karteikarten und Multiple Choice) zu erstellen und zu bearbeiten, auch die Möglichkeit Aufgaben mit anderen zu teilen und Aufgaben, die von anderen erstellt wurden zu bewerten und zu bearbeiten. Es basiert auf der Idee eines Karteikastens, d.h. es können beliebig viele Aufgabenboxen erstellt und verwaltet werden.

Kontakt zur Entwicklerin kann via Mail an elernieTUD@gmail.com aufgenommen werden.

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Lernmaterialien aus dem Sommersemester 2013 auf OpenLearnWare

Geschrieben am 17.07.2013 von ·

Im Laufe des Sommersemesters 2013 konnten ca. 340 Materialien aus der Lehre der TU Darmstadt auf OpenLearnWare bereitgestellt werden. Alle Lernmaterialien sind unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht und können frei abgerufen werden. Wenn Sie über aktuelle Veröffentlichungen und Neuigkeiten auf dem Laufenden bleiben möchten, können Sie uns auf Twitter folgen: http://twitter.com/OpenLearnWare

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Philosophie, Informatik: Schutz der Privatspähre: Privacy by Design als technisches und gesellschaftliches Konstruktionsprinzip

Wissenschafts- und Technikforschung, Umweltwissenschaften, Technik und internationale Entwicklung – Global Challenges: Ware Wissenschaft

Sportwissenschaft – International Symposium on Adaptive Motion of Animals and Machines 2013

Mathematik – Mathematik II für Bauwesen

Arbeitswissenschaften – Internationalisierung und Globalisierung der Arbeitswelt

Maschinenbau – Strömungslehre – Einführung in die Hydrodynamik

Maschinenbau – Grundlagen der Turbomaschinen und Fluidsysteme

Maschinenbau – Fluidenergiemaschinen

Informatik – Grundlagen der Informatik I und Grundlagen der Informatik II

 

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