Neuerungen Moodle 2.8

Geschrieben am 27.02.2015 von ·

moodle28Für die an Schulen und Hochschulen beliebte Lernplattform Moodle erscheint zwei Mal pro Jahr eine neue Version. Im November war dies Moodle 2.8. Nach einigen Monaten wird die neue Version, in einer verbesserten Unterversion (momentan 2.8.3, ab 09.03. Moodle 2.8.4), auf die meisten großen Installationen eingespielt. So auch an der TU Darmstadt, wo wir das Update auf Moodle 2.8 für Mitte März geplant haben.

Was hat sich also seit der Vorversion Moodle 2.7 geändert?

Als erstes dürfte das neue Nutzermenü rechts oben auf der Seite neben dem Nutzernamen auffallen, insofern es die Administration aktiviert und im eigenen Design eingebaut hat. Dabei handelt es sich um ein Drop-down Menü, das in der Voreinstellung Links auf “Mein Profil”, “Mitteilungen”, “Meine Dateien” und “Auszeichnungen” enthält. Das Menü kann von der Administration konfiguriert werden, ebenso ob das Profilbild angezeigt wird.

Neues Nutzermenü Drop-Down

Neues Nutzermenü Drop-down

Eine Änderung der nach dem Login angezeigten my-Site bzw. der “Meine Kurse” Seite könnte als nächstes bemerkt werden. In der Administration kann nun die Anzeige der Kursbereiche aktiviert werden, so dass in der Liste angezeigt wird, in welchen der jeweilige Kurs gehört. Mit dem Update auf 2.8 gehen wir an der TU jedoch einen neuen Weg und werden das von Alexander Bias entwickelte Plugin Course overview on campus einsetzen, welches zusätzlich Drop-down Filter nach Zeitraum, Semester und Lehrenden anbietet und sehr gut konfigurierbar ist.

Danach dürfte den meisten Nutzern die verbesserte Navigation in Foren ins Auge fallen. Es kann oberhalb der Beiträge ins vorherige oder nächste  Diskussionsthema navigiert werden. Zudem ist es jetzt möglich, einzelne Diskussionsthemen zu abonnieren statt des gesamten Forums. Dazu klickt man entweder in der Themenansicht rechts neben der Spalte “Letzter Beitrag” auf den Punkt (mouseover-Text “Nicht abonniert”) oder innerhalb des Themas rechts oben auf “Abonnieren”. Aktive Abos werden per Brief-Symbol angezeigt. Innerhalb des Themas wechselt der Text zudem auf “Abonniert”.
Neu ist auch die Möglichkeit, Foren-Beiträge per Mail zu beantworten (inkl. Anhängen) oder zu kommentieren (statt sich in Moodle anzumelden und das Forum anzuklicken). Auch hier ist wieder die Aktivierung durch die Adminstration Voraussetzung. Ebenso ist die Funktion, Dateien per Mail in “Eigene Dateien” zu senden, aktivierbar.
Eine weitere Neuerung ist, dass (von den Kursverantwortlichen) Bewertungsskalen mit nur einem Auswahlpunkt erstellt werden können (1-Option-Skala), um damit z.B. eine “Like”-Funktion zu realisieren.

Foren-Navigation (Nächstes/Vorheriges Thema)

Foren-Navigation (Nächstes/Vorheriges Thema)

Kommen wir nun zu den Verbesserungen der “Bewerterübersicht”, die auf besonders viel Zustimmung treffen. Implementiert wurde eine bessere Scrollbarkeit der Listenansicht für alle Endgeräte. Die Zeilen- und Spaltentitel und damit die Namen bleiben während des Scrollens fest verankert und sichtbar. Damit wird ein großes Ärgernis vieler Lehrenden behoben, die Zuordnung von Tests zu Nutzern wird einfacher. Hinzugekommen ist die “Einzelansicht”. Damit sieht man alle Bewertungen eines Nutzers oder alle Bewertungen einer Aktivität. Über die Bearbeiten Icons neben Nutzernamen oder Aktivitätsnamen in der Übersicht gelangt man in die Einzelansicht. In dieser Einzelansicht ist eine Schnellbearbeitung ohne Neuladen der Seite möglich und damit ein komfortables Eintragen von Bewertungen. Es kann auch ein “Mengeneintrag” für alle Teilnehmer oder leere Bewertungen getätigt werden. Im neuen “Bewertungsverlauf” wird angezeigt, welcher Bewerter wen bewertet hat sowie wann und mit welcher Bewertung. Es kann auch gefiltert werden, z.B. nach überarbeiteten Bewertungen, Zeitraum oder Bearbeitern. Dies ist besonders für Szenarien mit mehreren Bewertern eine hilfreiche Neuerung. Bewertungen können nun direkt aus einer Tabellenkalkulation per Copy&Paste nach Moodle importiert werden, ohne den Umweg über eine Datei. Mit der neuen Standard-Bewertungsmethode “Natürlich” werden die hilfreichen Verbesserungen zum Thema Bewertungen vervollständigt.

Fragenbearbeitung in Tests

Fragenbearbeitung in Tests

Auch bei der Bearbeitung von Tests hat sich manches getan. Die Fragenverwaltung hat sich verbessert: Die Fragenreihenfolge kann per Drag&Drop (mit dem bekannten Steuerkreuz) verändert werden, Seitenumbrüche mit einem Klick auf das Symbol “Seitenwechsel” hinzugefügt oder entfernt werden. Die Anzahl der Fragen pro Seite wird über den Button “Seitenumbrüche durchführen” eingestellt, die Auswahl “Unbegrenzt” entfernt alle Umbrüche, so dass alle Fragen inerhalb einer Seite dargestellt werden. Das Seitenmenü “Fragensammlung” wurde gestrichen; Fragen werden jetzt über das Drop-down “Hinzufügen” hereingenommen oder neu erstellt. Dabei kann auch eine “Zufallsfrage” aus der Fragensammlung hinzugefügt werden. Das ganze ist nun für alle Endgeräte optimiert und touch-kompatibel. Die Änderungen bei Tests werden durch die neuen Optionen in den Einstellungen abgerundet: “Bewertung notwendig (oder) / die Zahl der Versuche erreicht wurde”, womit der Test als abgeschlossen markiert werden kann bei einer bestimmten Note oder wenn alle Versuche verbraucht wurden.

Für alle im Atto-Editor (Standard-Editor) verfassten Texte greift nun ein automatisches Speichern (Autosave) als Entwurf. Sollte die Verbindung abbrechen oder der Rechner sogar abstürzen, reicht ein späteres Aufrufen dieser Stelle und der Text wird wiederhergestellt. Dies funktioniert auch für Foren-Antworten. Das voreingestellte Speicherintervall beträgt eine Minute.

“Globale Gruppen” (Cohorts) sind eine vor allem an Schulen zur Abbildung von Klassen beliebte Funktion. Administratoren können nun auch verborgene globale Gruppen sehen, suchen und in einen Kurs einschreiben. Zudem sind sie nun fähig, eine oder mehrere globale Gruppen anzulegen, indem sie eine speziell formatierte CSV-Datei hochladen. Außerdem können die Gruppen jetzt auch über das altbekannte “Nutzerliste hochladen” angelegt werden.

Mehrfachauswahl in Abstimmungen erlauben

Mehrfachauswahl in Abstimmungen erlauben

Mit dem neuen Event-Monitor können Aktionen/Ereignisse (Events) definiert werden, über die das System Abonennten einer erstellten Regel benachrichtigt. Ein Beispiel ist die Regel “Neuer Glossar-Eintrag”, bei der Abonennten eine Mail bei neuen Einträgen erhalten. Per Voreinstellung können nur Administratoren und Lehrende Regeln erstellen und abonnieren. Standardmäßig ist die Event-Beobachtung aus Geschwindigkeitsgründen deaktiviert.

Eine weitere kleine, aber feine, Verbesserung ist die Erweiterung der Aktivität “Abstimmung” um die Funktion, mehr als eine Antwortoption zu nutzen. Einsatzszenarien dafür sind z.B. Terminfindungen oder schlicht alle Fälle, in denen eine Mehrfachauswahl erlaubt werden soll.

Als letzte neue Funktion kommt die Aktivität “Aufgabe” zum Zug. Dort gibt es neue Attachment-Funktionen; Lehrende können Dateien hochladen, die den Teilnehmern bei der Bearbeitung der Aufgabe helfen, z.B. Antwortvorlagen, Bewertungskriterien bzw. Bewertungsinfos.

Zu den meisten Neuerungen sind auch englischsprachige Videos vorhanden.

YouTube-Videos:  Moodle 2.8 Release Highlights

YouTube-Videos:
Moodle 2.8 Release Highlights

 

 

 

 

 

 

Nochmal die wichtigsten Neuerungen von Moodle 2.8 per Aufzählung:

  • Nutzermenü Drop-down
  • Forum:
    • Foren-Beiträge per Mail beantworten (inkl. Anhängen) oder kommentieren
    • Navigation verbessert
    • Like-Funktion per 1-Option-Skala
    • Abo einzelner Themen (aktives Abo wird per Brief-Symbol angezeigt)
  • Dateien per Mail in “Eigene Dateien” senden (falls von Administration aktiviert)
  • verbesserte Bewerterübersicht:
    • bessere Scrollbarkeit der Listenansicht für alle Endgeräte (Zeilen- und Spaltentitel fest verankert)
    • Einzelansicht: alle Bewertungen eines Nutzers oder alle Bewertungen einer Aktivität
    • Schnellbearbeitung ohne Neuladen der Seite
    • Mengeneintrag für alle Teilnehmer oder leere Bewertungen
    • Bewertungsverlauf: wer hat wen, wann und wie bewertet – inkl. Filtern
    • Import von Bewertungen aus Tabellenkalkulation per Copy&Paste
    • neue Standard-Bewertungsmethode “Natürlich”
  • Tests:
    • Bearbeiten / Fragenverwaltung verbessert
    • Seitenumbrüche per Icon
    • Fragenreihenfolge per Drag&Drop ändern
    • Zufallsfrage hinzufügen
  • Auto-save für Texte im Atto-Editor
  • Globale Gruppen verbessert
  • Event-Monitoring
  • Abstimmung: mehr als eine Antwortoption nutzbar
  • Aufgaben: neue Attachment-Funktionen

 

Weitere Artikel zu Moodle 2.8:

Moodle-Version 2.8 (Uni Duisburg-Essen)

Moodle 2.8 verbessert Leistungsübersicht (Linux-Magazin)

6 Reasons Why Everyone Loves Moodle 2.8 (engl.)

7 Outstanding Moodle 2.8 Features That You Will Love (engl.)

Summarising Moodle 2.8 (engl.)

What’s new in Moodle 2.8! (engl.)

Stop What You’re Doing & Behold The Glory of Moodle 2.8

New Moodle 2.8 Forum Features Increase Engagement (engl.)

 

Kategorien: E-Learning aktuell, E-Learning@tu, Moodle
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Moodle Tipp: Erstellung einer Übersichts-Tabelle

Geschrieben am 27.02.2015 von ·

Kurse, in denen viele Übungsblätter, dazugehörige Lösungen und evtl. auch noch einzelne Übungsblattforen hinterlegt sind, können sehr schnell unübersichtlich werden. Sie können mit wenig Aufwand eine übersichtliche Tabelle in ihren Moodle Kurs einfügen, ähnlich der unten abgebildeten. (Abb. 1)

abb1

Schritt 1: Als erstes müssen sie in einem Textverarbeitungsprogramm ihrer Wahl eine Tabelle mit der gewünschten Spalten/Zeilenanzahl und evtl. einem Rahmen erstellen.
Danach legen sie in ihrem Kurs ein neues Textfeld an und kopieren die eben erstellte Tabelle dort hinein. Alternativ könnten Sie auch direkt in Moodle eine Tabelle erstellen, haben dort aber weniger Gestaltungsmöglichkeiten bzw. mehr Aufwand in der Erstellung. (Abb. 2)

abb2

Schritt 2: Nun können sie im letzten sichtbaren Kurs-Abschnitt nacheinander alle Materialien, Foren etc. anlegen. Nachdem sie dies getan haben, klicken sie bitte unter dem letzten Abschnitt auf das kleine Minuszeichen „Anzahl der Bereiche reduzieren“. Der komplette Absatz wird nun ausgegraut dargestellt und als „Verwaiste Aktivitäten“ bezeichnet. (Abb. 3)

abb3

Durch diesen kleinen Trick können Studierende diese Materialien nicht sehen, sie als Lehrender diese jedoch trotzdem in anderen Bereichen verlinken und sie an dieser Stelle gezielt sichtbar schalten.

Schritt 3: Nun können sie ihre Tabelle füllen und die „Verwaisten Aktivitäten“ in dieser verlinken (Abb. 4)

abb4

Die dem Link vorgestellten Icons müssen sie, falls gewünscht, manuell einfügen. Dadurch sparen sie sich separate Abschnitte zu jeder einzelnen Übungswoche und bekommen eine schöne Übersicht.

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Fachforum “eLearning for Competence – Kompetenzorientiertes Lehren und Lernen” – 20.03.2015 – Hochschule RheinMain (Standort Rüsselsheim)

Geschrieben am 24.02.2015 von ·

Der Begriff “Kompetenzorientierung” ist spätestens seit Bologna in aller Munde. Er verweist auf die Bedeutung der Entwicklung überfachlicher Kompetenzen, sogenannter Schlüsselqualifikationen, neben reinem Fachwissen. Dabei kommen der Anwendungsorientierung, der Studierendenzentrierung und dem aktivem, problemorientiertem Lernen eine besondere Rolle zu.

Das Fachforum “eLearning for Competence“ geht der Frage nach, wie der Einsatz digitaler Medien kompetenzorientiertes Lehren, Lernen und Prüfen unterstützen kann und welche didaktischen Szenarien hierbei denkbar sind.

Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fachrichtungen an hessischen Hochschulen berichten von ihren Erfahrungen aus der Praxis und treten in Austausch und Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Weitere Informationen und Programm

Anmeldung

Poster

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Wir zeichnen Ihre Vorlesung auf!

Geschrieben am 20.02.2015 von ·

HD_Tafelanschrieb2Auch im Sommersemester 2015 bietet die E-Learning Arbeitsgruppe das bewährte Förderprogramm für Vorlesungsaufzeichnungen wieder an. Im Wintersemester haben wir erfolgreich 8 Veranstaltungen gefördert und für das Sommersemester ist das Ziel, mehr als 10 Veranstaltungen zu bedienen.

Was umfasst der Service? Geschulte Hiwis des Aufzeichnungs-Teams zeichnen Ihre Vorlesung mit eigener Technik auf und stellen diese den Studierenden auf OpenLearnWare oder Moodle zur Verfügung. Das Angebot richtet sich vor allem an Grundlagen- und Serviceveranstaltungen.

Warum sollte ich aufzeichnen? Mit dem Medium Vorlesungsvideo können Sie Ihre Präsenzveranstaltung didaktisch sinnvoll ergänzen und Ihren Studierenden die Möglichkeit geben, Präsenztermine vor- und nachzuarbeiten und sich auf die Klausur vorzubereiten. Weiterhin ist die Verfügbarkeit von Aufzeichnungen für viele Studierende eine wichtige Lernressource, da Sie die Inhalte in ihrem eigenen Tempo bearbeiten können.

Bewerben Sie sich jetzt noch bis zum 06. März 2015 mit Ihrer Veranstaltung für das Sommersemester unter: http://www.e-learning.tu-darmstadt.de/aufzeichnungsservice

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MoodleMoot 2015 in Lübeck

Geschrieben am 11.02.2015 von ·

MoodleMaharaMoot2015Vom 3. bis 6. März findet die diesjährige MoodleMoot an der Fachhochschule Lübeck statt. Besonderes Highlight stellt die durch den Moodle-Erfinder Martin Dougiamas gehaltene Keynote dar. Insgesamt versprechen zahlreiche Workshops und Vorträge zu Moodle und Mahara eine abwechslsungsreiche und spannende Woche. Im Vorfeld der Hauptkonferenz werden zwischem dem 3. und 4. März in Preconference-Workshops Themen sehr umfassend behandelt. Erstmalig wird es in diesem Jahr für ausgewählte Vertreter aus Schule, Hochschule und Wirtschaft einen Workshop zur Weiterentwicklung von Moodle mit Martin Dougiamas geben, bei dem wir als TU Darmstadt auch vertreten sind. Über die Ergebnisse wird sicherlich auch im etablierten Hochschultreffen (Mittwoch ab 17 Uhr) berichtet und diskutiert werden.

Wir freuen uns, dass die TU Darmstadt auch mit zwei Vorträgen vertreten sein wird. Frau Dr. Brockmann vom Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwesen wird über ihre Erfahrungen mit der Aktvität Workshop in großen und sehr großen Lehrveranstaltungen berichten. Klaus Steitz und Christian Hoppe von der E-Learning-Arbeitsgruppe stellen neue Auswertungsmöglichkeiten in Moodle für die Zielgruppen Admins, Support-Team, Lehrende und Studierende vor.

Ausführliche Informationen und Programm zur MoodleMoot 2015 finden Sie unter

http://moodlemoot.moodle.de/

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9 Standorte – ein gemeinsamer MOOC

Geschrieben am 09.02.2015 von ·

„The idea is, that you build a simple motor just from the following components…“ beginnt Tino Gottschall, Mitarbeiter am Institut für Funktionale Materialien, die Erläuterung der Wochenaufgabe.

Studieninteressierte aus der ganzen Welt konnten im MOOC@TU9 erste Einblicke in Themenfelder der Master-Programme der 9 führenden Technischen Universitäten bekommen. Das Motto des weltweit zugänglichen Onlinekurses „Discover Excellence in Engineering and the Natural Sciences – Made in Germany“ wurde für die TeilnehmerInnen von Oktober bis Dezember 2014 durch wöchentliche Live-Sessions mit einer großen Bandbreite an aktuellen Forschungsthemen greifbar.

Von der TU Darmstadt beteiligten sich Prof. Stefan Katzenbeisser (Security Engineering Group) und Prof. Oliver Gutfleisch (Funktionale Materialien) in Zusammenarbeit mit der E-Learning Arbeitsgruppe. Aus beiden Fachgebieten wurden in einem Interview mit anschließender Fragerunde relevante Fragestellungen und Inhalte des Masterstudiums anschaulich vorgestellt. Aus Sicht von Prof. Katzenbeisser ist im Studium an der TU Darmstadt die zunehmende Relevanz von IT-Security in allen gesellschaftlichen Bereichen sowie die Nachfrage aus der Industrie ein wichtiges Thema. Prof. Oliver Gutfleisch betonte in seiner Sitzung die besondere Rolle von seltenen Erden und damit zusammenhängend die Frage nach der Nachhaltigkeit bei der Zusammensetzung von magnetischen Materialien.

Mitarbeiter des jeweiligen Fachgebietes konzipierten im Vorfeld anspruchsvolle Aufgaben für die TeilnehmerInnen des Kurses. So stellte Dr. Erik Tews im Bereich IT-Security typische Cyber-Attacken vor und die KursteilnehmerInnen konnten im Anschluss selbst Sicherheitslücken mit steigendem Schwierigkeitsgrad aufdecken. Im Bereich magnetische Materialien stellte Tino Gottschall die Aufgabe, einen Elektromotor mit haushaltsüblichen Teilen zu bauen und eine Messung zu Permanentmagnetismus auszuwerten.

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Vorstellung von Prof. Oliver Gutfleisch

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Vorstellung von Prof. Stefan Katzenbeisser

 

 

 

 

 

 

Durch das Projekt MOOC@TU9 boten sich uns als E-Learning Arbeitsgruppe neue Einblicke in eine neue, mitunter auch sehr kontrovers diskutierte, Form der Digitalisierung von Lehr- und Lernprozessen an Hochschulen. Zu meisternde Herausforderungen zeigten sich auf technischer Ebene beispielhaft an der Durchführung der 90-minütigen Live-Sessions mit Google Hangout on Air, auf didaktischer Ebene in einer möglichst konsistenten Zusammenstellung der Themen und methodischen Aufbereitung der Vermittlung. Auch die enge gemeinsame Projektarbeit mit den beteiligten Fachgebieten und den Kolleginnen und Kollegen der anderen Hochschulen innerhalb des TU9-Verbundes stellte sich als sehr fruchtbar dar.

Mehr Informationen: http://mooc.tu9.de/

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Weiterentwicklung der Schnittstelle TUCaN-Moodle

Geschrieben am 27.08.2013 von ·

Die neue Schnittstelle ermöglicht die einfache Erstellung von Moodle-Kursen in TUCaN: Mit nur einem Eintrag wird der Moodle-Kurs angelegt und die Veranstaltungsdetails werden automatisiert übertragen. Alle Studierenden, die sich für die Lehrveranstaltung anmelden, sind automatisch für den Moodle-Kurs eingetragen.

Im Zuge des erfolgreichen Pilotbetriebs im vergangenen Sommersemester wurden noch einige Feinjustierungen vorgenommen und die Schnittstelle wird zum Wintersemester 2013/14 in den Dauerbetrieb übergehen.

Entsprechend der Rückmeldungen der Nutzer wurden in erster Linie Optimierungen in der Synchronisation von Lehrenden und Stellvertretern vorgenommen:

Stellvertreter aus TUCaN-Veranstaltungen werden nun in die neue Moodle-Rolle “Assistenz” übertragen und damit nicht mehr als Lehrende gelistet. Diese neue Rolle ist eine Kopie der Lehrenden-Rolle, darf sich aber selbst aus dem Kurs austragen.

Lehrende werden nun permanent nach Moodle synchronisiert und nicht mehr nur einmalig beim Anlegen des Moodle-Kurses über TUCaN wie bisher. Sollten nachträglich neue Lehrende zu einer Veranstaltung hinzukommen, werden sie jetzt auch als Lehrende nach Moodle übertragen. Die Stellvertreter werden dafür nur einmalig übertragen, um zu ermöglichen, dass sie bei Bedarf wieder gelöscht werden können.

Weitere Infos

Hilfe & FAQ
Anleitung zum Anlegen eines Moodle-Kurses in TUCaN
Infos zu Moodle

 

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HiWis für Vorlesungsaufzeichnungen gesucht!

Geschrieben am 14.08.2013 von ·

Sie werden gesucht

© Markus Hein / pixelio.de

Das Hochschulrechenzentrum sucht für das Projekt Full Service Aufzeichnungen Hiwis, welche Freude am Videodreh und Bearbeitung haben. Mit dem Projekt soll universitätsweit die Bereitstellung von Vorlesungsmitschnitten als Lernmaterial für Studierende ausgeweitet werden.
Ein Aufzeichnungs-Team sorgt für die zuverlässige und ansprechende Produktion der Vorlesungsaufzeichnungen. Werden Sie Teil dieses Teams.

Alle nötigen Informationen erhalten Sie in der vollständigen Stellenausschreibung. Wir freuen uns auf eine aussagekräftige, schriftliche Bewerbung von Ihnen per Mail!

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HiWis für das Projekt “E-Tandems” gesucht – Werden Sie Teil des Teams!

Geschrieben am 06.08.2013 von ·

Sie werden gesucht

© Markus Hein / pixelio.de

Das uniweite Projekt „E-Tandems“ beinhaltet, dass Zweier-Teams aus studentischen Hilfskräften  in den Fachbereichen Beratung und Support im Bereich E-Learning geben. Ziel ist, die E-Learning-Aktivitäten in den Fachbereichen zu fördern. Die Hiwis werden vom Hochschulrechenzentrum ausgebildet und betreut, arbeiten aber direkt vor Ort im Fachbereich.

Sie sind kontaktfreudig und haben Freude daran anderen Menschen etwas beizubringen? Selbständiges und eigeninitiatives Arbeiten, aber auch team work sind für Sie selbstverständlich? Sie haben eine hohe Affinität zur Nutzung von Medien und finden E-Learning gut? – Dann bewerben Sie sich!!

Mehr Details finden Sie in der Jobausschreibung.

Wir freuen uns auf eine aussagekräftige, schriftliche Bewerbung von Ihnen per Mail!

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Besonderer Besuch im e-learning center

Geschrieben am 05.08.2013 von ·

Vor ziemlich genau einem Monat haben wir uns im e-learning center über nicht ganz alltäglichen Besuch gefreut, denn dieser kam von weit her gereist – aus Namibia.

Die University of Namibia plant ein Business Incubator Centre aufzubauen, welches den zukünftigen Arbeitsmarkt einer stärker wissensorientierten Wirtschafts- und Sozialstruktur in Namibia begleiten und fördern soll.
Im Zuge dessen hat sich eine Besuchergruppe, u.a. mit Vertretern des University Central Consultancy Bureau (University of Namibia, Windhoek), auf den Weg gemacht, um an der TU Darmstadt das Kompetenzzentrum HIGHEST zu besuchen, welches systematisch Gründungspotenziale an der Universität erschließt und damit Forscher und angehende Unternehmer unterstützt. Neben dem Besuch im HIGHEST stand auch der Besuch im e-learning center an der TU Darmstadt auf dem Plan.

elcBesuch_Namibia_blog

v.l.n.r.: Julianne Breitenfeld (Consultant, Concept Management, Windhoek / Namibia); Dr. Erold Naomab (Faculty of Science, University of Namibia, Windhoek); Klaus Steitz (e-learning center, TU Darmstadt); Hans-Peter Seeger (Waldorf School Windhoek, Executive Manager, Windhoek, Namibia); Lorna Mbwale (University of Namibia Foundation, Windhoek); Anne Bieberstein (e-learning center, TU Darmstadt); Jenny Mbwale (University Central Consultancy Bureau, University of Namibia, Windhoek); Anna Ipangelwa (University Central Consultancy Bureau, University of Namibia, Windhoek); Astrid Würz (Hochschulrechenzentrum, TU Darmstadt); Prof. Dr. Fritz Becker (Faculty of Humanities and Social Sciences, University of Namibia, Windhoek)

 

Nach einem kurzen Überblick über die Ziele der TU Darmstadt im Rahmen ihrer E-Learning-Strategie “Dual Mode” sowie die Angebote, die das e-learning center als Kompetenzteam innerhalb des Hochschulrechenzentrums bereitstellt und wie dementsprechend die E-Learning-Infrastruktur an der TU Darmstadt gestaltet ist, folgte eine sehr fruchtbare Diskussion. Unter anderem lobte die Besuchergruppe die enge Verzahnung von Technikbereitstellung, medientechnisch-didaktischer  Beratung/ Schulung und dem klassischen Support für die Umsetzung von E-Learning-Szenarien. Dementsprechend waren die Gäste auch von unserem E-Tandem-Projekt sehr angetan – nicht zuletzt deshalb, weil anhand der Erfahrung des e-learning centers klar wurde, wie wichtig diverse Mechanismen der Förderung sind, um den Einsatz von E-Learning an der Universität zu etablieren. Neben der Diskussion darüber, wie eine E-Learning-Infrastruktur an der Universität überhaupt erst einmal aufgebaut und etabliert werden kann, war auch von großem Interesse wie diese dann im Sinne eines Business-Modells nachhaltig finanziert, betrieben und weiterentwickelt werden kann.

Für uns war es ein spannender Nachmittag, der vor allen Dingen neue Blickwinkel und Fragen dazu eröffnet hat, wie eine E-Learning-Infrastruktur aufgebaut und gestaltet sein kann in einem Land, in dem die technischen und auch strukturellen Voraussetzungen ganz anders aussehen, als bei uns (wie z.B. Netzabdeckung und Geschwindigkeit des Internets).

Kategorien: in eigener Sache
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