Tool Tipp: Aurasma – Augmented Reality – Inhalte einfach erstellen


Im Netz gibt es verschiedenste Tools, die für den Lehr- und Studienalltag sowie den Arbeitsalltag hilfreich sein können.

Im Werkzeuge-Überblick unserer E-Learning Website stellen wir einige davon kurz vor, um Anregungen zu geben welche Tools neben den an der TU Darmstadt etablierten Werkzeugen (wie z.B. die Lernplattform Moodle) ebenso geeignet sein könnten, um in der eigenen Lehre bzw. im Studium eingesetzt zu werden.

Das „neueste“ Tool, welches wir im Überblick haben, ist Aurasma.

Dies könnte für Lehrende interessant sein, die beispielsweise in Lehrverantaltungen Objekte mit interaktiven Inhalten erweitern möchten. Ebenso könnte Aurasma für Studierende recht attraktiv sein, wenn sie eine Präsentation, die sie ihren Kommilitonen zeigen, aufpeppen möchten, in dem sie Objekte, die Teil der Präsentation sind, mit interaktiven Inhalten erweitern. Gut vorstellbar wäre dies beispielsweise in der Architektur.


„Augmented Reality“ ist eine computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Auf dieser Technologie baut das Tool „Aurasma“ auf und bietet somit den Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, die Welt um sich herum neu zu gestalten und zu verändern. Reale Objekte können durch interaktive Inhalte, wie Videos oder Animationen, erweitert werden. Aurasma kann sowohl als Webanwendung mit Editor, als auch als App auf dem Smartphone (Android oder iOS-Geräte) verwendet werden.

 

Einsatzmöglichkeiten

  • Objekte können im Unterricht oder in Vorlesungen mit interaktiven Inhalten erweitert werden
  • Interaktive Lektion für Studierende
  • Im Labor, um Versuchsaufbauten oder Sicherheitshinweise zu transportieren
  • Studierende können Plakate mit interaktiven Inhalten erweitern
  • In der Architektur, um Zusatzinfos zu Modellen zu liefern
  • Schulprojekte (interaktives Info-Board erstellen)
  • Eignet sich für jeden, der Objekte zum Leben erwecken lassen möchte

Aurasma kennenlernen

Funktionen

Ein Objekt wird mit der Kamera eines Smartphones oder Tabelts gescannt und kann dann um virtuelle Inhalte erweitert werden, wie bspw. eine mit Ton untermalte Animation. Geht man mit dem Sucher der App auf das Objekt, erscheint die Animation. Bei Aurasma wird dies als „Aura“ bezeichnet.

  • Aurasma als Webanwendung mit Editor
    • Mit der Webanwendung hat man mehr Möglichkeiten eine Aura zu erstellen. Ein Bild muss ausgewählt werden (vom PC oder Dropbox). Dieses Bild kann anschließend um virtuelle Inhalte erweitert werden (bspw. eine mit Ton untermalte Animation). Ist die erstellte Aura fertig, kann diese veröffentlicht werden.
    • Mit der Webanwendung ist kein Scannen von Objekten möglich.
  • Aurasma als App auf dem Smartphone (Android oder iOS-Geräte)
    • Bereits von anderen Nutzerinnen und Nutzern erstellte Auras können angesehen werden. Im Menü kann man durch die Standortfreigabe sehen, wo sich eine Aura (virtuelles Objekt) in der Nähe befindet. Mit dem Scanner kann eine Aura gesucht (ähnlich wie QR-Code) und eingefangen werden.
    • Mit dem Scanner der App (Menü unten/mittig) kann auf das Objekt gezeigt werden, um die Animation zu öffnen.
    • Mit der App ist nur eine einfache Erstellung einer Aura möglich. Die App bietet verschiedene vorgefertigte 3D-Animationen an, die genutzt werden können. Wer mehr oder eigene Inhalte einfangen möchte, nutzt die Webanwendung.

Hinweise zur Nutzung

Die kostenlose App „Aurasma“ kann als Webanwendung mit Editor oder als App (Android oder iOS-Geräte) verwendet werden. Um eine Aura zu suchen (scannen) und anzusehen, ist kein Login erforderlich. Eine Registrierung mit einer E-Mail-Adresse ist dann notwendig, wenn eine eigene Aura erstellt werden soll.

Hilfreiche Links

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