E-Learning-Tools für Studierende


Die Vorlesungen starten, die neuen Studierenden werden begrüßt (Erstsemesterbegrüßung); auch von uns ein herzliches Willkommen sowie einen guten Start in ein erfolgreiches Studium!

Für einen guten Einstieg bietet sich für die Ersemester, aber auch alle anderen Studierenden, ein Überblick der Angebote und Tools zum Thema E-Learning zur Unterstützung des Studiums an.

 

Angebote an der TU Darmstadt

Moodle – Lernplattform der TU Darmstadt

Moodle-LogoDas Learning Management System (LMS) Moodle ist die zentrale Lernplattform der TU Darmstadt und bietet den Austausch von Materialien sowie die Nutzung von Lernaktivitäten wie z.B. Online-Tests. Weitere typische Funktionen sind Diskussionsforen, Wikis, Aufgaben (z.B. Einreichung von Ausarbeitungen oder Projektarbeiten), Glossare, (Termin-)Abstimmungen oder Feedbackformulare. Zudem wird das Arbeiten in Gruppen unterstützt.
Durch die TUCaN-Schnittstelle werden Sie automatisch in die Moodle-Kurse der Lehrveranstaltungen eingetragen, für die Sie sich in TUCaN angemeldet haben. Bitte beachten Sie, dass Moodle-Kurse für Sie erst dann unter „Meine Kurse“ sichtbar sind, wenn sie durch den Lehrenden frei gegeben wurden.

 

OpenLearnWare (OLW) – freier Zugang zu LernmaterialienOpenLearnWare-OLW-Logo

OpenLearnWare (OLW) ist die Online-Plattform der TU Darmstadt für den freien Zugang und Austausch von Lernmaterialien. Sie unterstützt die weltweite Bildungsinitiative Open Educational Resources (OER). Bereitgestellt werden z.B. Vorlesungsaufzeichnungen, Präsentationsfolien, Skripte oder Audiodateien.

 

Aufzeichnungen – zur Vor- und Nachbereitung

VideosLehre-AufzeichnungenEinige Veranstaltungen werden aufgezeichnet. Dies ermöglicht Ihnen eine individuelle Vor- sowie Nachbereitung. Inhalte können in eigenem Tempo wiederholt werden (Beispiel Sprachbarriere); Pausefunktion, Ansteuern bestimmter Abschnitte und die Prüfungsvorbereitung werden unterstützt. Bei Krankheit, familiären Verpflichtungen oder anderen Verhinderungen kann der Stoff nachgeholt werden. Mit Aufzeichnungen sind außerdem Szenarien wie „Flipped Classroom“ realisierbar, die in der Präsenz mehr Zeit für Diskussion und Übungen schaffen können.
Frei zugängliche Aufzeichnungen finden Sie auf OLW. Nur für Kursteilnehmer zugängliche Aufzeichnungen sind meist im dazugehörigen Moodle-Kurs verlinkt.

 

Live-Abstimmungen während der Vorlesung

Live-AbstimmsystemeLive-Abstimmsysteme (auch TED-System, Audience Response System oder Classroom Response System genannt) ermöglichen es, direkt in Präsenzveranstaltungen Abstimmungen durchzuführen. Sie können sich darüber anonym an von den Lehrenden vorbereiteten oder während der Vorlesung erstellten Fragen beteiligen. Die meisten Systeme sind webbasiert, können also einfach per Handy und anderen mobilen Endgeräten genutzt werden. An der TU Darmstadt ist das System PINGO (Peer Instruction for very large groups) am verbreitesten. Zudem ist noch das Clicker-System Qwizdom® im Einsatz, bei dem eigene Abtimmgeräte verteilt werden.

 

 

Weitere nützliche Tools fürs Studium

Beispiel eines Trello-Board

Beispiel eines Trello-Board (Quelle: https://trello.com)

Trello – zur Aufgabenkoordination

Mit Trello lassen sich aktuelle Aufgaben (innerhalb eines Projekts) gut im Blick behalten – sei es für die persönliche Wochenplanung, die gemeinsame  Vorbereitung eines Referats mit anderen Kommilitonen oder die Planung zur Umgestaltung der WG-Küche.

Privat oder auch gemeinsam mit Anderen lassen sich schnell und einfach Aufgaben-Karten erstellen und auf einem Trello-Board in Listen organisieren. Die Inhalte eines Trello-Boards synchronisieren sich automatisch, egal mit welchem Endgerät (z.B. Smartphone, Notebook, Pad) darauf zugegriffen wird.

 

Beispiel für die Nutzung von videonot.es

Beispiel für die Nutzung von videonot.es

Videonot.es – Notizen an Videos dran heften

Mit Videonot.es ist es möglich eigene Notizen, die man sich beispielsweise beim Anschauen einer Vorlesungsaufzeichnung machen möchte, direkt per Zeitstempel an die entsprechende Stelle im Video „dranzuheften“. Auch andere Kommilitonen können mit annotieren, um sich gegenseitig Hinweise zu geben oder Fragen zu stellen. Im Nachhinein lässt sich dann sehr einfach an die betreffenden Stellen im Video springen.

Möglich ist dies mit öffentlich verfügbaren Videos, wie beispielsweise auf Youtube, Vimeo oder auf der OpenLearnWare-Plattform der TU.

 

Quelle: https://www.repetico.de

Quelle: https://www.repetico.de

Repetico – mit Lernkarten auf Prüfungen vorbereiten

Mit Repetico kann man alleine oder im Team Karteikarten sowie Multiple Choice Fragen erstellen, um sich mit Hilfe der Karteikarten-Lerntechnik Lernstoff langfristig einzuprägen. Der Zugriff auf qualitätsgeprüfte Lernkarten von Fachverlagen ist ebenfalls möglich. Gekoppelt an einen Zeitplan werden die erstellten Lernkarten mehrmals zur Wiederholung vorgelegt.

Ähnliche Tools sind CoboCards und qLearning Skive. Mit CoboCards kann man gut mit Anderen zusammen lernen und sich von diesen online abfragen lassen. In qLearning lohnt es sich reinzuschauen, ob konkret die eigene Lehrveranstaltung schon mit Lernkarten und Übungsfragen vertreten ist, die von anderen Kommilitonen bereits erstellt wurden.

Diese Tools sind besonders praktisch als App mit dem Smartphone oder Tablet nutzbar.

 

Beispiel einer padlet wall (Quelle: http://de.padlet.com/wall/eu8a7hy3uhtt)

Beispiel einer padlet wall (Quelle: http://de.padlet.com/wall/eu8a7hy3uhtt)

Padlet – zum Brainstorming

Mit Padlet kann man privat für sich oder gemeinsam mit Anderen schnell und einfach Ideen und Gedanken auf Notizzetteln zusammentragen und diese frei auf einer Wand anordnen. Dabei können auch Videos, Bilder und Links dran gehangen werden. Die Wand kann vorher leer sein oder man sucht sich ein bestimmtes Hintergrundbild aus, das zur Sortierung der Gedanken hilft – wie z.B. ein Wochenkalender, einen Zeitstrahl oder eine Landkarte.

Die fertige Brainstorming-Wand kann als Bild exportiert werden oder wie ein youtube-Video per Mail und über soziale Netzwerke geteilt werden. Mobiler Zugriff über Tablet oder Smartphone ist ebenfalls möglich.

 

Beispiel-Mindmap (Quelle: Raphaela Brandner https://www.mindmeister.com/de/552341435/best-edu-resources-2015)

Beispiel-Mindmap (Quelle: Raphaela Brandner https://www.mindmeister.com/de/552341435/best-edu-resources-2015)

Mindmeister – mit Mindmaps Zusammenhänge visusalisieren

Mit Mindmeister kann man in der Gratis-Version bis zu drei Mindmaps gemeinsam mit Kommilitonen webbasiert erstellen und bearbeiten.

Eine Mindmap ist eine Art Gedanken(land)karte, mit der man sich bestimmte Sachverhalte oder Gedanken, die man in Zusammenhang bringen möchte, gut visualisieren kann.

Ein weiteres Tool mit gleichem Zweck ist Freemind. Dies ist zum kostenlosen Download verfügbar und erlaubt eine unbegrenzte Anzahl von Mindmaps zu erstellen.

Im Unterschied zu Mindmeister steht dabei eher die persönliche Nutzung im Fokus statt der Echtzeit-Zusammenarbeit mit Anderen an einer Mindmap.

 

Evernote – als digitales Notizbuch

Evernote lässt sich wie ein klassisches Notizbuch nutzen. Man kann Gedanken und Texte aufschreiben – sei es eine kleine Notiz oder eine Liste bis hin zur ausführlichen Recherche. Dazu kann man weitere Dokumente, Fotos, Artikel aus dem Internet zusammentragen und zum eigenen Geschriebenen dazu legen. Durch verschiedene Sortier- und Verschlagwortungsfunktionen lasst sich das Gesammelte gut wiederfinden.

Wird Evernote auf mehreren verschiedenen Endgeräten genutzt (z.B. Smartphone, Notebook, Pad) synchronisieren sich die Inhalte automatisch. Und das eigene Notizbuch lässt sich auch an Andere freigeben, um gemeinsam Inhalte zusammentragen zu können. Die App „Scannable“ lässt sich ebenfalls gut im Zusammenspiel mit Evernote nutzen.

 

Citavi – zur Literaturverwaltung und Wissensorganisation für schriftliche Ausarbeitungen

Citavi ermöglicht nicht nur eine gut organisierte Literaturverwaltung. Integriert sind ebenso Funktionen, um die gesammelte Literatur inhaltlich aufzuarbeiten, Zitate zu sammeln, in Fachdatenbanken und Biblitohekskatalogen zu recherchieren und sein gesammeltes Wissen so zu organisieren, dass erste Textentwürfe konzipiert werden können. Möglichkeiten zur Aufgabenplanung für das persönliche Schreibprojekt und die automatische Erstellung eines Literaturverzeichnis in unterschiedlichen Zitationsstilen sind ebenfalls inklusive.

Eine Campuslizenz ermöglicht allen Studierenden der TU Darmstadt die kostenlose Nutzung der Software.

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